„leichte Veränderungen im Gelände“ für Skiweltcuprennen in Zürs

So klingt es, wenn wir den Artikel in den VN lesen. Schauen wir jedoch etwas genauer hin, dann sehen wir 6 Bagger, die das Gelände umackern, für einen ebenen Zielbereich bis zu 7m tief ins Gelände eingreifen, Hügel abtragen und Mulden auffüllen. Insgesamt werdem 4.600 m3 Material bewegt. Dieser Frevel an der Natur wird genehmigt, nur um ein Weltcuprennen abhalten zu können. „Ist das der sorgsame Umgang mit Grund und Boden?“ fragt sich Franz Ströhle, 1. Vorsitzender des Alpenschutzvereins für Vorarlberg.

Auch wenn das planierte Gelände wieder irgendwie begrünt wird, die 12 Flutlichtmasten mit 22m Höhe (besteigbare feuerverzinkte Stahlrohrmasten mit begehbarer Tribüne und mit je 18 Stück Flutlichtstrahler), die für eine TV-Übertragung notwendig sind bleiben dann vermutlich das ganze Jahr als weitere Verschandelung der Natur stehen und machen Zürs im Sommer noch hässlicher als es sich heute schon darstellt.

Dem nicht genug, müssen sie wegen der Klimaerwärmung und der daraus folgenden Schneeunsicherheit ein Schneedepot (snowfarming) von 4.500 m2 anlegen. Auch wenn dieses anstatt mit Platikplanen mit Hackschnitzel abgedeckt wird, ist es ein Fremdkörper in der Natur. Man bedenke auch, dass die Vegetation unter diesem Schnee total zerstört wird.

Doch auch die Tierwelt steht diesem Vorhaben im Wege. Daher müssen sind Murmeltiere im Bereich der Rennstrecke fachgerecht vergrämt werden.