Amphibienmonitoring (Zugstrecken)

Immer im Frühling, wenn die Temperaturen steigen, ziehen die Amphibien von ihren Winterplätzen zu ihren Laichplätzen. Dabei müssen sie oft befahrene Straßen überqueren und werden dabei überfahren. Laut Naturschutzanwaltschaft werden weit über 50 Prozent der wandernden Erdkröten getötet. Eine Erdkröte benötigt zum Überqueren einer Straße oft 15 bis 20 Minuten.Weitere Informationen dazu findet ihr unter Amphibien. (pdf)

Bödelestraße – Rickatschwende

Diese Stellen werden von vielen Freiwilligen während dieser Wochen überwacht, teils mit Amphibienzäunen gesichert und betreut. Dabei wird die Situation vor Ort über Jahre dokumentiert, damit dann über eventuelle bauliche Maßnahmen diskutiert werden kann.

Wir vom Alpenschutzverein unterstützen dieses Projekt bei der Zugstelle auf der Bödelestraße beim Hotel Rickatschwende. Sollten Mitglieder unseres Vereins Interesse an einer Mitarbeit an dieser sinnvollen Naturschutzaufgabe haben, könnt ihr euch bei mir melden erich.zucalli@alpenschutzverein.at

Folgend einige Zugstellen, die noch Unterstützung brauchen könnten:

Grasfrosch
  • Hittisau Hechtbrücke
  • Dornbirn Watzenegg/Unterries
  • Feldkirch Levner Weiher
  • Feldkirch Tosters Hubstraße (unterm Schellenberg)
  • Schruns (Außerlitzstraße)
  • Tschagguns (Zelfen)

Bitte meldet euch auch dann, wenn ihr Stellen kennt, an denen Frösche und Kröten überfahren werden und aus eurer Sicht keine Maßnahmen zum Schutz der Amphibien organisiert sind.

(Bilder: Erich Zucalli)