Alternative zur Erschließung von Alpen statt Güterwegen

2023-12-12

Ausgehend von dieser Mitteilung im Rundschreiben der Naturschutzanwaltschaft:

„Verfahren mit negativen Gutachten bzw. Stellungnahmen: Errichtung einer Weganlage zur Erschließung der Satteinser Alpe, Klösterle, II-960-45/2022 – Natura-2000-Gebiet Verwall; Wegneubau in sensiblem Gebiet, Zunahme von Störungen der Schutzgüter“

…haben wir uns in einem Schreiben an den zuständigen LR Gantner gewandt, um zur Erschließung von Alpen die bisher noch keine Anbindung durch einen Güterweg haben, eine Alternative aufzuzeigen. Die Versorgung einer Alpe kann auch durch ein Tragtier bewerkstelligt werden. Dies würde auch eine alte Kulturtechnik das „Säumen“ mit einem Pferd wieder beleben. Dafür spricht auch, dass bisher nicht erschlossene Alpen in meist steilem oder geschütztem Gelände bzw. noch in letzten Ruhegebieten liegen.

Gängige Praxis ist, trotz negativen Stellungnahmen des Naturschutzes und der Naturschutzanwaltschaft solche Erschließungen mit dem Argument, dass solche Alpen sonst aufgegeben werden müssten, zu genehmigen. Mit unserem Angebot einen Workshop zur Vermittlung dieser Kulturtechnik zu veranstalten, kann diese Ausrede der Alternativlosigkeit nicht mehr behauptet werden.

Eine Antwort von LR Gantner liegt bislang noch nicht vor.